Digitales Marketing in der Krise

#supportyourlocals – an diesem Hashtag kommt man in diesen Tagen kaum vorbei. Der Einzelhandel hat geschlossen und auch Unternehmen in anderen Branchen wie Frisöre und Restaurants können ihren Geschäftsbetrieb nicht aufrechterhalten. Initiativen und Kooperationen haben ihren Anfang gefunden, Händler sind kreativ in der Umgestaltung ihrer Vertriebswege geworden. Doch worauf kommt es derzeit im Marketing an? Wie können stationäre oder Omnichannel Retailer auf ihre Produkte aufmerksam machen? Und können digitale Touchpoints im Laden einen Beitrag leisten? 

 

Online Marketing sollte angepasst werden 

 

Dass Kosteneinsparungen bei vielen Unternehmen derzeit ganz oben auf der Tagesordnung stehen ist verständlich, trotzdem sollte die Kommunikationsstrategie in der Krise angepasst werden. Hier sind vor allem die Marketingabteilungen gefragt. Die Zugriffs- und Interaktionsraten von Social-Media-Kanälen steigen seit einigen Wochen an. Kunden sind vermehrt zuhause und suchen vor allem online Inspiration. Hier können Händler punkten, in dem sie ihren Social Media Content anpassen.  

 

Zunächst ist es wichtig klarzustellen, dass Händler über den Onlineshop weiterhin erreichbar sind und Ware verfügbar ist. Mögliche Inhalte sind außerdem Informationen zu aktuellen Rabattaktionen, die verstärkte Werbung zu Artikeln, die Kunden momentan benötigen, wie Home Outfits, Home Office Equipment usw. Darüber hinaus wird derzeit alles konsumiert was beschäftigt – Live Workouts, Kochshows, DIY Kurse, Buch- und Filmtipps sind vor allem auf Instagram gefragt. Auch die Mitarbeiter können miteinbezogen werden, um so die Menschen zu zeigen, die weiterhin alles geben, damit Kunden ein reibungsloses Einkaufserlebnis haben. Wichtig ist es ehrlich und authentisch zu sein und nicht den geplanten Content einfach weiterlaufen zu lassen. Wer jetzt Ruhe ausstrahlt, den Content Krisen entsprechend anpasst und den Community Gedanken hervorhebt, hat die Möglichkeit sein Image und die Kundenbindung nachhaltig zu stärken. Und so mit einem langfristig positiven Effekt aus der Krise hervorzugehen.   

 

 

Digitale Touchpoints im stationären Laden 

 

Auch wenn die Geschäfte derzeit geschlossen haben, sind einige digitale Touchpoints, beispielsweise im Schaufenster, weiterhin sichtbar. Diese sollten auf keinen Fall einfach abgeschaltet werden.  Passanten sind weiterhin unterwegs, vor allem bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen. Daher sollten die von außen sichtbaren Displays unbedingt in Betrieb bleiben. Auch hier sollte der Content auf die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Die Content Ausspielung unserer Digital Signage Software soviaRetail wird zentral vom Headoffice aus übernommen. So können Mitarbeiter, die sich derzeit im Homeoffice befinden Anpassungen vornehmen. Durch die automatische Einbindung von Social Media Inhalten kann der vorhandene Content doppelt genutzt werden. Auch einfache Templates mit Hinweisen zum Onlineshop, den Lieferzeiten, der Warenverfügbarkeit oder Grüße an die Kunden wie „Bleiben Sie gesund, wir sind bald wieder da‘“ zeigen, dass das Unternehmen aktiv bemüht ist die Krise zu meistern und dass es eine Zeit nach Corona geben wird. Aus der man gestärkt hervorgehen kann.