Output Processing

Der Königsweg der Automatisierung

Unter Output Processing (OPS) verstehen wir das Generieren von Aufgaben oder Dokumenten, die dann automatisch an ein bestimmtes Ziel gesendet werden. Dies kann zum Beispiel ein Etikett sein, das aus einem Drucker ausgegeben, aber auch ein PDF-Dokument, das generiert und dann per E-Mail versendet wird. Ausschlaggebend ist die Automatisierung eines einmal definierten „Jobs“.

Unser in-House entwickelter Workflow transferiert einen von einem Hardwaregerät erstellten Job zunächst in die Azure Cloud, wo er in einer Datenbank verarbeitet und erst dann wieder in das Gerät „zurückgespielt“ wird. Dies lässt eine asynchrone Jobverarbeitung zu, was das sog. „Fire and forget“ Modell begünstigt.

Fire and forget

Jobs können durch die Verlagerung in die Cloud in einer Queue (Warteschlange) zwischengespeichert werden. Dies ermöglicht, dass der User nicht mehr auf die vollständige Verarbeitung eines Jobs warten muss bevor er den nächsten anstößt. „Fire and forget“ bedeutet hier, dass ein Job innerhalb einer vordefinierten Zeit verarbeitet und ausgeführt wird. Passiert das nicht, kann der Benutzer davon ausgehen, dass sein Auftrag fehlgeschlagen ist und er diesen wiederholen muss (die altbekannte „Druckerwarteschlange“ existiert in diesem Falle nicht – kommt das Dokument nicht innerhalb von z.B. 2 Sekunden aus dem Drucker, ist der Job fehlgeschlagen und kann einfach neu gestartet werden). Zudem reduziert sich dadurch der Wartungsaufwand ebenfalls erheblich.

Bei Jobs, bei denen z.B. eine Datei in ein Verzeichnis gelegt wurde, kann über den erfolgreichen Abschluss via einer Push-Nachricht oder einem Signalton informiert werden.
Zwischen der Generierung, dem Versenden und der Benachrichtigung wird explizit unterschieden. Dadurch kann ein generiertes PDF-Dokument gleichzeitig als E-Mail versandt, im Output Processing Center abgelegt und der Anwender bzw. das sovia System durch eine Benachrichtigung über den Abschluss des Druckauftrags informiert werden.
Ein weiterer Vorteil von Cloud-basiertem Output Processing ist die Flexibilität. Aus dem InStore Assistant heraus lassen sich die verschiedensten Jobs mit nur einem Click erzeugen – egal, ob es sich dabei um den Versand einer Kundenrechnung per Email handelt, eine Kundenkarte erzeugt, oder ein PDF automatisch an einem definierten Speicherplatz abgelegt werden soll. Auch eine Mischung aus statischem und variablem Inhalt (z.B: e-mail mit Text- und HTML-Body) lässt sich so abbilden.

Druckaufträge mit einem Output von bis zu 500.000 Etiketten pro Stunde und einer Antwortzeit unter 1 Sekunde sind damit umsetzbar.

Der InStore Assistant erkennt je nach Anwendung welche Art des Jobs erzeugt werden kann und gibt die entsprechenden Auswahlmöglichkeiten vor. Alle Vorgaben sind individuell an die Wünsche des Kunden anpassbar.

Alle Features auf einen Blick

DRUCKEN AUS SOVIA ANWENDUNGEN:

  • inStore Assistant
  • Self-Service Terminal
  • Self Checkout Terminal
  • Backstore

Voll automatisch über Schnittstelle

AUTOMATISIERTE DOKUMENTENERSTELLUNG:

  • eine oder mehrere Ausgaben (Berichte, Etiketten, usw.)
  • an ein oder mehr Ziele versenden und den Anwender/ sovia System optional über Abschluss informieren.

AUTOMATISIERTER PROZESS:

  • E-Mail mit Anhang (PDF, Excel,…) versenden
  • HTML und Plain Text als Email Body
  • Versandt von Push Nachrichten an mobile Endgeräte
  • Erstellung Reports und Versand per E-Mail oder Ablage in der Azure-Cloud

DRUCKER (NETZWERK & INFRASTRUKTUR):

  • Drucken über LAN und WLAN Router
  • Bluetooth drucken
  • Via USB

DRUCKERSPRACHE:

  • List & Label
  • Natives Drucken in der jeweiligen Druckersprache

BACKSTORE:

  • Dokumentenhistorie
  • Druckcenter, um prozessierte Nachrichten nach zu drucken
  • Erstellung von Azure Insights

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