
Die richtige Verkaufsförderung kann den Unterschied zwischen einem gut laufenden Geschäft und stagnierenden Umsätzen ausmachen. Besonders am Point of Sale (POS) haben Unternehmen die Möglichkeit mit gezielten Maßnahmen Kaufimpulse zu setzen. Digital Signage ist eine der effektivsten Lösungen, um verkaufsfördernde Inhalte dynamisch und flexibel darzustellen.
Ob durch interaktive Displays, digitale Stelen oder Schaufenster-Displays – Digital Signage bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Sales Promotion erfolgreich einzusetzen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie digitale Verkaufsförderung funktioniert, welche verkaufsfördernden Maßnahmen es gibt und welche Fehler vermieden werden sollten.
Verkaufsförderung (englisch: Sales Promotion) ist eine kurzfristige Marketingstrategie, die darauf abzielt, den Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung zu steigern. Dabei werden zeitlich begrenzte Anreize geschaffen, um Kunden zu einem schnelleren Kauf zu bewegen.
Im Gegensatz zur klassischen Werbung, die oft auf langfristige Markentreue setzt, ist Verkaufsförderung darauf ausgerichtet, eine sofortige Absatzsteigerung zu erzielen. Sie kann durch Rabatte, Sonderaktionen, Produktpräsentationen oder interaktive Werbeformen erfolgen.
Sales Promotion Marketing ist ein wichtiger Bestandteil des Marketing-Mix und ergänzt die klassischen Strategien von Produkt, Preis, Vertrieb und Kommunikation. Während Werbung langfristig das Markenimage stärkt, konzentriert sich Sales Promotion auf kurzfristige Maßnahmen zur Steigerung des Absatzes. Durch gezielte Verkaufsförderung können Unternehmen ihre Produktegezielt bewerben und Konsumenten in einem bestimmten Zeitraum zum Kaufanimieren.
Besonders in Verbindung mit Digital Signage lassen sich verkaufsfördernde Maßnahmen flexibel und zielgerichtet umsetzen. Beispielsweise können über digitale Displays Rabattaktionen, Sonderangebote oder Treueprogramme beworben werden, um direkt am Point of Sale (POS) die Kaufentscheidung zu beeinflussen. Damit wird Sales Promotion zu einemwirkungsvollen Instrument, das sich nahtlos in den Marketing-Mix integrieren lässt und für eine kurzfristige Absatzsteigerung sorgt.
Es gibt verschiedene Arten der Verkaufsförderung, die je nach Zielgruppe und Unternehmensstrategie eingesetzt werden können:
Bei der Verbraucher-Promotion handelt es sich um Maßnahmen, die Kunden direkt zum Kauf animieren. Dazu gehören:
● Rabatte & Sonderangebote: Reduzierte Preise für einen bestimmten Zeitraum.
● Treueprogramme: Punkte sammeln und gegen Prämien eintauschen.
● Gutscheine & Coupons: Preisnachlässe für zukünftige Einkäufe.
● Produktproben & Testangebote: Kostenloses Testen neuer Produkte.
● Gewinnspiele & Wettbewerbe: Kundenbindung durch interaktive Promotions.
● ➡ Digital Signage Beispiel: In einem Supermarkt wird auf digitalen Werbedisplays eine Sonderaktion für ein neues Produkt beworben.
● Mengenrabatte für Großhändler
● Premium-Regalplatzierungen am POS
● Verkaufswettbewerbe mit Prämien für das Personal
● Gemeinsame Werbekampagnen mit Markenherstellern
● ➡ Digital Signage Beispiel: Ein Elektronikgeschäft nutzt digitale Preistafeln, um besonders lukrative Produkte in Szene zu setzen.
Hierbei geht es darum, das Verkaufspersonal durch Boni, Schulungen oder Provisionen zu motivieren.
➡ Digital Signage Beispiel: Interne Schulungs-Displays informieren Mitarbeiter über neue verkaufsfördernde Strategien.

Digital Signage Displays, digitale Kundenstopper und LED-Wände ermöglichen eine moderne Umsetzung der Verkaufsförderung im Einzelhandel. Unter anderem im Lebensmittel-Einzelhandel oder Gastronomie kommen digitale Werbesysteme zum Einsatz. Es gibt verschiedene Beispiele, verkaufsfördernde Maßnahmen durch Digital Signage umzusetzen:
Digitale Displays im Schaufenster ziehen potenzielle Kunden an und informieren über aktuelle Angebote. Bewegte Bilder und interaktive Inhalte machen Werbebotschaften effektiver.
Touchscreens ermöglichen es Kunden, Produktinformationenabzurufen, Preise zu vergleichen oder individuelle Empfehlungen zu erhalten.
Dynamische Preisdisplays lassen sich flexibel steuern. Rabatte können direkt auf digitalen Preistafeln oder LED-Stelen angezeigt werden.
Durch die Einbindung von Social Media Feeds in digitale Werbedisplays können aktuelle Trends, Kundenbewertungen oder Influencer-Kampagnen in Echtzeit eingebunden werden.
Durch KI-gestützte Systeme können Werbeinhalte je nach Tageszeit, Standort oder Zielgruppe angepasst werden.
Durch den Einsatz von Digital Signage können Unternehmen mehrere Verkaufsziele gleichzeitig erreichen:
● Kaufentscheidungen beschleunigen – Kunden werden am POS direkt zu Angeboten geführt.
● Neuprodukte effektiv bewerben – Interaktive Displays ermöglichen Produktpräsentationen in Echtzeit.
● Kundenbindung stärken – Digitale Treueprogramme steigern die Kundenloyalität.
● Kombinationskäufe anregen – Cross-Selling durch digitale Empfehlungen ("Wer dieses Produkt kauft, mag auch…").
Besonders im Einzelhandel sind digitale Schaufensterdisplays, LED-Werbepylone und interaktive Infostelen eine bewährte Methode zur Verkaufsförderung.

✅ Flexible Inhaltssteuerung: Inhalte können mithilfe von Digital Signage Software je nach Tageszeit oder Zielgruppe angepasst werden.
✅ Multimediale Präsentation: Videos, Animationen und interaktive Elemente erzeugen mehr Aufmerksamkeit.
✅ Effektive Kundenkommunikation: Aktionen können zielgerichtet und in Echtzeit ausgespielt werden.
⚠ Initiale Investitionskosten: Anschaffungskosten für digitale Displays können hoch sein, amortisieren sich jedoch schnell.
⚠ Regelmäßige Content-Pflege: Inhalte müssen aktuell gehalten werden, um ihre Wirkung nicht zu verlieren.
⚠ Technischer Support erforderlich: Systeme müssen regelmäßig gewartet werden – daher ist es bei der Auswahl des Anbieters förderlich, dass ein Managed Service enthalten ist.
🚫 Zu viele Inhalte auf einmal anzeigen– Kunden reagieren besser auf gezielte, klare Botschaften.
🚫 Mangelnde Aktualisierung der Inhalte– Veraltete Angebote oder Aktionen können das Vertrauen der Kunden schmälern.
🚫 Unattraktive Platzierung der Displays– Digital Signage Systeme sollten an gut sichtbaren Stellen positioniert werden.
Bei verkaufsfördernden Maßnahmen im Einzelhandel ist die richtige Platzierung und Bewerbung von Produkten entscheidend für den Verkaufserfolg. Ein Modegeschäft kann digitale Schaufensterdisplays nutzen, um aktuelle Kollektionen, Rabattaktionen oder exklusive Angebote in Echtzeit zu bewerben. Statt statischer Plakate sorgen bewegte Bilder und animierte Werbebotschaften für mehr Aufmerksamkeit und steigern die Verweildauer potenzieller Kunden vor dem Geschäft.
In der Gastronomie ermöglicht Digital Signage eine besonders effektive Verkaufsförderung durch digitale Menüboards. Ein Schnellrestaurant kann seine Menüs je nach Tageszeit automatisch anpassen – morgens wird das Frühstücksangebot hervorgehoben, mittags gibt es spezielle Mittagsmenüs und am Abend werden besondere Deals für Familien oder Gruppen beworben.

Eine erfolgreiche Verkaufsförderung mit Digital Signage sollte nicht nur gut geplant, sondern auch messbar sein. Unternehmen müssen verstehen, wie sich ihre digitale Werbestrategie auf den Umsatz, die Kundeninteraktion und die Markenwahrnehmung auswirkt.
Hier sind die wichtigsten Methoden, um den Erfolg von Digital Signage Verkaufsförderung zu messen:
Die naheliegendste Kennzahl ist die Veränderung der Verkaufszahlen während und nach der Kampagne.
Vergleich der Verkaufszahlen vor, während und nacheiner Digital Signage Aktion:
● Wurde das beworbene Produkt häufiger verkauft?
● Wurde ein Anstieg der durchschnittlichen Warenkorbgröße festgestellt?
● Hat sich der Umsatz im beworbenen Segment erhöht?
💡 Beispiel: Ein Supermarkt nutzt digitale Preisschilder, um eine zeitlich begrenzte Rabattaktion für Getränkeanzuzeigen. Durch den Vergleich der Verkaufszahlen vor und nach der Aktion kann der Erfolg der Maßnahme genau gemessen werden.
Digitale Werbedisplays am Point of Sale (POS)sollen Kunden anziehen und ihre Verweildauer im Geschäft erhöhen.
Mögliche Messmethoden:
● Heatmaps und Bewegungsanalysen: Sensoren können erfassen, wie lange sich Kunden in bestimmten Bereichen aufhalten.
● Eintritts- und Ausgangszählung: Hat sich die Besucherzahl während der Digital Signage Kampagne erhöht?
● Interaktionsrate: Bei Touchscreen-Displays kann die Anzahl der getätigten Eingaben erfasst werden.
💡 Beispiel: Ein Modegeschäft installiert eine interaktive Anprobe-Station mit Digital Signage. Wird der Bildschirm von mehr Kunden genutzt als vorherige statische Werbeschilder, zeigt dies den Mehrwert der digitalen Lösung.
Durch Eye-Tracking-Technologien oderintelligente Kamerasysteme können Unternehmen messen, wie lange und wie intensiv Kunden auf ein Display schauen.
● Welche Farben, Animationen oder Botschaften ziehen die meiste Aufmerksamkeit auf sich?
● Verändert sich die Blickdauer, wenn Werbeinhalte aktualisiert werden?
💡 Beispiel: Eine Drogeriekette testet verschiedene Werbeinhalte für eine neue Parfümserie. Durch Eye-Tracking-Analysen erkennt das Unternehmen, dass Videos mit emotionalen Storys länger betrachtet werden als reine Textanzeigen.
Digital Signage kann mit Social Media verknüpft werden, um den Erfolg der Werbemaßnahmen auch außerhalb des Geschäfts zu messen.
Mögliche Tracking-Methoden:
● Wird die Digital Signage Werbung in sozialen Netzwerken geteilt?
● Nutzen Kunden QR-Codes oder eingebundene Social Media Links?
● Wie oft werden interaktive Features (z. B. Gewinnspiele oder Umfragen) aufgerufen?
💡 Beispiel: Eine Fast-Food-Kettenutzt digitale Bildschirme mit QR-Codes, die Kunden zu einer Social-Media-Kampagne führen. Durch die Analyse der Klickzahlen kann der Erfolg der Kampagne nachverfolgt werden.
Manchmal ist der direkte Austausch mit den Kunden die beste Möglichkeit, um den Erfolg von Verkaufsförderung zu bewerten.
Möglichkeiten der Datenerhebung:
● Kurze Kundenbefragungen am digitalen Terminal oder per QR-Code auf der Rechnung.
● Feedbackboxen im Geschäft oder auf der Website.
● Direkte Rückmeldungen durch Verkaufsmitarbeiter oder Kassenpersonal.
💡 Beispiel: Ein Möbelhaus fragt Kunden über ein Digital Signage Terminal nach ihrer Meinung zur aktuellen Rabattaktion. Die Ergebnisse helfen dabei, zukünftige Werbestrategien zu verbessern.
Ein klassisches Beispiel für Sales Promotion ist ein Supermarkt, der für eine Woche einen 20 % Rabatt auf bestimmte Produkte anbietet, um den Absatz zu steigern. Auch "Kaufe 2, zahle 1"-Aktionen oder zeitlich begrenzte Sonderangebote gehören dazu.
Verkaufsförderung ist kurzfristig und darauf ausgelegt, den direkten Absatz bestimmter Produkte zu steigern. Sie wird oft als zeitlich begrenzte Aktion eingesetzt, z. B. durch Rabatte oder Sonderplatzierungen. Werbung hingegen ist langfristig angelegt und dient dem Aufbau einer Marke. Ziel ist es, das Unternehmen oder die Marke positiv im Gedächtnis der Verbraucher zu verankern.
Zu den wichtigsten Maßnahmen der Verkaufsförderungzählen Rabatte, Gutscheine, Treueprogramme, exklusive Angebote oder auch Produktplatzierungen an besonders auffälligen Stellen im Geschäft. Ebenso gehören interaktive Elemente wie Gewinnspiele oder Social-Media-Kampagnen dazu, die Kunden dazu animieren, sich mit einer Marke oder einem Produkt zubeschäftigen. Digitale Werbedisplays verstärken diese Maßnahmen, indem sie Angebote dynamisch bewerben, den Kunden durch interaktive Elemente einbinden oder ihm die Möglichkeit geben, direkt am Bildschirm Produktinformationen oder Bewertungen abzurufen.
Um den Verkauf zu steigern, sollten Unternehmen gezielt verkaufsfördernde Maßnahmen einsetzen, die auf ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Dies kann durch saisonale Angebote, personalisierte Rabattaktionen oder interaktive Erlebnisse im Geschäft erfolgen. Der Einsatz von Digital Signage verstärkt diese Maßnahmen, indem er durch bewegte Bilder, personalisierte Werbung und interaktive Touchpoints die Kaufentscheidung direktam POS beeinflusst und den Kunden auf emotionaler Ebene anspricht.
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