

Für die Dirk Rossmann GmbH erweiterte die Bütema AG eine bestehende Systemlandschaft um ein Digital Signage Netzwerk auf der Verkaufsfläche. Ausgangspunkt der Zusammenarbeit war die Entwicklung der OBF-App, auf deren technischer Basis später eine integrierte, zentral steuerbare Signage-Lösung aufgebaut wurde.
Die Zusammenarbeit zwischen Rossmann und der Bütema AG begann mehrere Jahre vor dem Digital Signage Projekt mit der Entwicklung der OBF-App. Diese mobile Anwendung zur Bestandsführung ist direkt an das Warenwirtschaftssystem angebunden und wird bis heute kontinuierlich weiterentwickelt.
Mit dem Einstieg in das Thema Digital Signage stand nicht der Aufbau einer isolierten Lösung im Vordergrund, sondern die gezielte Erweiterung dieser bestehenden Systemlandschaft. Die Herausforderung bestand darin, eine Lösung zu schaffen, die sich nahtlos in die vorhandene Architektur integriert und gleichzeitig flexibel in unterschiedlichen Filialformaten eingesetzt werden kann – vom Schaufenster bis in den Kassenbereich.

Durch die bereits im OBF-Projekt geschaffenen Schnittstellen zum Warenwirtschaftssystem konnte die Digital Signage Lösung direkt auf bestehenden Strukturen aufsetzen. Zusätzliche komplexe Integrationen waren nicht erforderlich.
Die Bütema AG entwickelte darauf aufbauend ein modulares Konzept, das unterschiedliche Displayformate und Einsatzorte berücksichtigt und gleichzeitig eine zentrale Steuerung aller Inhalte ermöglicht.
Der Einstieg erfolgte über einen Proof of Concept in sieben Filialen. Dabei wurden unterschiedliche Displaylösungen getestet – von klassischen LCD-Screens bis hin zu speziellen Schaufensterinstallationen mit LED Postern.
Ein zentrales Element waren doppelseitige Displays im Schaufensterbereich. Diese spielen gleichzeitig Inhalte nach außen für Passanten und nach innen in den Verkaufsraum aus und schaffen so eine zusätzliche Kommunikationsfläche ohne zusätzlichen Platzbedarf.
In der initialen Phase übernahm das Bütema InStore Consulting Team die Konzeption, Gestaltung und Ausspielung der Inhalte. Im weiteren Projektverlauf wurde die Content-Steuerung an Rossmann übergeben, sodass das Unternehmen die Inhalte heute eigenständig verwaltet und anpasst.
Nach erfolgreichem Test wurde das Konzept innerhalb kurzer Zeit auf weitere Filialen übertragen und skaliert. Dabei kamen zusätzlich neue Formate zum Einsatz, unter anderem digitale Säulen im Kassenbereich sowie eine großformatige 3×3 LCD-Videowall.


Heute nutzt Rossmann ein Digital Signage Netzwerk, das sich flexibel an unterschiedliche Filialanforderungen anpassen lässt und zentral gesteuert wird.
Die doppelseitigen Displays erweitern die Kommunikationsmöglichkeiten im Schaufenster deutlich, während die eingesetzten Formate im Innenbereich gezielt zur Kundenansprache und Orientierung beitragen. Inhalte lassen sich schnell und standortübergreifend ausspielen, anpassen und aktualisieren.
Die technische Grundlage aus dem OBF-Projekt sorgt dabei weiterhin für eine stabile Systemintegration und ermöglicht es, die Lösung nachhaltig zu betreiben und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Das Projekt zeigt, wie sich eine langfristige Zusammenarbeit schrittweise weiterentwickeln kann: von der Einführung einer operativen Anwendung bis hin zum Aufbau einer erweiterten digitalen Kommunikationsinfrastruktur auf der Fläche.
Die Verbindung aus bestehender Systemintegration, flexibler Hardware und zentralem Content Management steht exemplarisch für den Lösungsansatz der Bütema AG im Retail-Umfeld.
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