

Für das Modeunternehmen Robert Ley entwickelte und realisierte die Bütema AG über mehrere Projektphasen hinweg ein umfassendes Digital Signage und Self-Service Konzept. Vom ersten Proof of Concept bis zur großformatigen LED-Schaufensterlösung entstand eine skalierbare Infrastruktur zur digitalen Kundenansprache und Prozessunterstützung im Store.
Robert Ley betreibt ein Filialnetz mit langer Tradition im stationären Modehandel. Ziel war es, die bestehenden Stores schrittweise zu modernisieren und digitale Elemente gezielt in die Kundenkommunikation und Filialprozesse zu integrieren.
Dabei stand nicht die punktuelle Einführung einzelner Technologien im Vordergrund, sondern ein durchgängiger Ansatz: von der ersten Pilotanwendung bis zur Übertragung auf weitere Filialen. Die Herausforderung bestand darin, Lösungen zu entwickeln, die sowohl im kleineren Storeformat als auch in großflächigen Retail-Umgebungen funktionieren und sich flexibel weiter ausbauen lassen.


Die Bütema AG entwickelte ein modulares Konzept, das Digital Signage und Self-Service Anwendungen miteinander verbindet. Ziel war es, sowohl die visuelle Markenkommunikation als auch die Interaktion im Store zu stärken.
Im Mittelpunkt steht eine zentrale Steuerung der Inhalte sowie die Möglichkeit, Anwendungen flexibel an unterschiedliche Anforderungen und Standorte anzupassen.


Der Einstieg erfolgte 2023 über einen Proof of Concept in einer Pilotfiliale. Dort wurden erste Digital Signage Displays sowie Self-Service-Terminals implementiert. Kunden können seitdem eigenständig eine Kundenkarte beantragen, während gleichzeitig großformatige Displays Inhalte zur Marken- und Sortimentspräsentation ausspielen.
Auf Basis dieser Erfahrungen wurde das Konzept auf weitere Filialen übertragen und ausgebaut. In mehreren Standorten kamen zusätzliche großformatige LCD-Displays sowie LED-Walls zum Einsatz, die gezielt zur Inszenierung von Kampagnen und Markeninhalten genutzt werden.
Ein besonderer Fokus lag auf dem neu gestalteten Superstore in Mülheim-Kärlich. Dort wurde eine großformatige, transparente LED-Wall in der Schaufensterfront realisiert. Die rund 9 × 4,5 Meter große Mesh-LED verbindet digitale Sichtbarkeit mit architektonischer Transparenz und macht das Schaufenster zur aufmerksamkeitsstarken Kommunikationsfläche im Stadtraum.
Die Steuerung aller Inhalte erfolgt zentral über die Digital Signage Software der Bütema AG. Ergänzend übernimmt Bütema als Full-Service-Partner Konfiguration, Monitoring und laufenden Betrieb im Rahmen von Managed Services.

Durch die schrittweise Umsetzung entstand eine digitale Infrastruktur, die sich flexibel auf unterschiedliche Filialformate übertragen lässt und kontinuierlich erweitert werden kann.
Die Kombination aus großflächiger visueller Inszenierung und interaktiven Anwendungen stärkt die Kundenansprache direkt am Point of Sale. Gleichzeitig werden interne Prozesse, wie die Erfassung von Kundendaten, effizienter gestaltet.
Insbesondere die transparente LED-Wall im Schaufenster schafft eine hohe Aufmerksamkeit im Außenraum und verbindet digitale Inhalte mit dem physischen Storeerlebnis.
Das Projekt zeigt, wie Digitalisierung im stationären Modehandel strategisch aufgebaut werden kann: beginnend mit einem klar definierten Pilotprojekt und weiterentwickelt zu einem skalierbaren Gesamtsystem.
Die Verbindung aus Digital Signage, Self-Service und zentraler Steuerung bildet die Grundlage für eine moderne, flexible Kundenkommunikation und unterstreicht den Anspruch der Bütema AG, Handelsflächen ganzheitlich zu digitalisieren.
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